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Macht Musik schlau?
43,90 CHF *
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Eine spannende Darstellung der neurowissenschaftlichen und kognitiven Grundlagen des Musizierens und Musikhörens. 'Musik macht schlau' ist eine typische Pressemeldung, die dem Laien den Eindruck vermittelt, dass Musikhören und Musizieren das Lernen quasi auf geheimnisvolle Art und Weise verbessern würden. Allerdings sind die Wirkungen von Musik auf das Lernen viel differenzierter, als es diese einfachen Pressemeldungen glauben lassen. Erstmals werden im Rahmen dieses Buches die in den letzten 20 Jahren erzielten Befunde bzgl. der neurowissenschaftlichen und kognitiven Grundlagen des Musizierens und des Musikhörens dargestellt und bewertet. So werden neben dem berühmten 'Mozart-Effekt' auch die aktuellen Längsschnitt- und Querschnittstudien besprochen, die sich mit den Zusammenhängen zwischen Musiktraining und schulischen Leistungen oder allgemeinen kognitiven Leistungen auseinandersetzten. Darüber hinaus werden auch Themen wie die Wirkung des passiven Musikhörens auf Lernen und Gedächtnis sowie das weite Feld der Musik und Emotionen erörtert. Einen besonderen Raum nimmt die Besprechung des Themas Musik und Gehirn ein, denn nur durch das Verständnis der hirnphysiologischen Grundlagen wird es möglich, auch die Wirkung von Musik auf andere Funktionen besser zu verstehen. Einen besonderen Schwerpunkt findet dieser Teil in der Besprechung der Hirnplastizität im Zusammenhang mit dem Musizieren und dem damit zusammenhängenden Training. Schliesslich werden zwei wichtige und relativ neue Aspekte erörtert. Zunächst wird der neu entwickelte Zusammenhang zwischen Musik und Sprache mit seinen möglichen Auswirkungen auf klinisch-therapeutische Anwendungen besprochen. Abschliessend werden mögliche Einsatzmöglichkeiten der Musik und des Musizierens im Zusammenhang mit dem Alter thematisiert. Gerade hier liegen interessante und bislang noch nicht intensiv erörterte Anwendungsmöglichkeiten der Musikausbildung verborgen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
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G8 und LPO - (un)vereinbar?
3,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: LpO (Lehrprofession in der Organisation Schule), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es ergibt ein Bild, das beruhigt!', so kommentierte Baden-Württembergs Kultusministerin Marion Schick dieser Tage eine Pressemeldung ihres Ministeriums, die sich erneut mit dem wohl meist diskutiertem Thema im Bereich Bildung, dem G8, befasst. Diese Pressemeldung veröffentlichte die Ergebnisse einer aktuellen Studie, die herausfand, dass der Notendurchschnitt von G8 Schülern in der Sekundarstufe II nur um 0,44 Notenpunkte hinter dem der Schüler des G9 zurückliegt.1 Doch sind diese Zahlen und Ergebnisse wirklich so beruhigend, wie Kultusministerien Schick sie kommunizieren möchte oder rühren sie eher von der Tatsache her, dass, auf Kosten der Qualität der schulischen Ausbildung, das Anforderungsniveau im G8 soweit gesenkt wurde, damit sich keine Leistungsunterschiede zwischen G8 und G9 feststellen lassen? Diese Frage will der vorliegende Essay weder klären, noch kann er sie beantworten. Hingegen soll untersucht werden, inwieweit sich drei zentrale Themenbereiche (Funktion von Schule, Schulsystem, soziale Ungleichheit und Durchlässigkeit und Schulqualität/Qualitätssicherung) aus dem Seminar mit G8 vereinen lassen und, falls nötig, herausgearbeitet werden, worin eventuelle Hindernisse begründet liegen. Dabei werden nun im Folgenden (Punkt 2) zunächst die einzelnen Themenbereiche definiert, über weiterführende Literatur mit dem Thema G8 verknüpft (3) und abschliessend in einer kurzen Conclusio (4) bewertet werden. Es sei zudem darauf hingewiesen, dass aufgrund der Länderhoheit im Bereich Bildung und der damit resultierenden Unterschiede grundsätzlich auf das Land Baden-Württemberg Bezug genommen wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
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Mattis und Matilda wandern aus
1,90 CHF *
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Im wärmer werdenden Meer verlieren Anemonen ihre Farbe. Das stresst ihre Clownfische. Sie bekommen weniger Kinder. Eine Pressemeldung dazu war Ausgangspunkt für die kleine Geschichte um den Clownfisch Mattis und seine Anemone Matilda. Denn sie wird blasser und ihm ist zu warm. Was können sie dagegen tun? Sie schmieden schliesslich den Plan, in den kühleren Norden zu ziehen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
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Der Zorn
22,90 CHF *
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Dem Tod des Häftlings Mike Tomat in der Justizvollzugsanstalt ging ein mehrtägiges Martyrium voraus. Was nur als kleine Pressemeldung gedacht war, weitet sich aus und entfacht in den Medien eine Diskussion über die Langsamkeit und die Laschheit der Justiz. Dieser Makel fällt auf den leitenden Oberstaatsanwalt Hohenwarter-Powils und droht dessen brillante Dienstlaufbahn noch kurz vor ihrem Ende zu beflecken. Um dieses zu verhindern, trifft er mit seinem Schulfreund aus alten Tagen, dem Richter Tankred Wulkawitz, in dessen Zuständigkeitsbereich die Ahndung der schrecklichen Taten fällt, eine fatale Absprache ... Leonid Dubslaff wird die Staatsanwaltschaft im Prozess vertreten. Nach dem Willen seines Dienstvorgesetzten soll durch den Prozess ein Exempel statuiert werden. Die Anklage lautet auf Mord und fordert für Nico Stachulski die Höchststrafe. Doch schon vor dem Prozess kommen dem begabten, jungen Staatsanwalt ernsthafte Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Dieser bestreitet hartnäckig seine Schuld. Es gelingt dem Angeklagten, seine Rechtsanwältin Victoria Gaumnitz, der, trotz ihrer Jugend, der Ruf einer brillanten Strafverteidigerin vorauseilt, von seiner Unschuld zu überzeugen. Als der Prozess des Nico Stachulski beginnt, ahnen die drei hochintelligenten Menschen, die sich als Richter, Staatsanwalt und Verteidigerin gegenüberstehen, noch nicht, dass sich dieser auch für sie schicksalhaft gestalten wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
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Blaise Pascal als Moralist
9,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1+, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar Französische Moralistik von Montaigne bis Houellebecq, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwiefern besitzt der Autor Blaise Pascal aktuelles Interesse? Inwiefern die Moralistik? Und inwiefern ist die Frage aktuell, in welcher Hinsicht Pascal als Moralist angesehen werden darf oder soll und in welcher nicht? Blaise Pascal erlebte im vergangenen 20.Jahrhundert eine doppelte Renaissance, die auf seine bleibende Aktualität hinweisen kann. In einer Zeit des Existentialismus, nach dem Schockerlebnis zweier Weltkriege bildeten die radikalen Fragestellungen Pascals an den Menschen einerseits, und in Bezug auf den wiedererblühenden Katholizismus der Nachkriegszeit seine unbedingte Glaubenseinstellung andererseits die entscheidenden Anhaltspunkte für ein neues Interesse an seinem Leben und Werk. Romano Guardini sieht Pascals 'Pensées' in der Reihe einiger Bücher '[i]m abendländischen Schriftbereich [...], welche die Gewähr einer unvergänglichen Wirkung in sich tragen, weil sie aus einem geistig-religiösen Schicksal hervorgehen, das allgemeingültig ist'. Bücher dieser Art zeitloser Bedeutung - Guardini nennt neben Pascals Pensées als Beispiele Platons Apologie und Phaidon und die Bekenntnisse des Augustinus - 'führen zur Begnung mit dem Wesentlichen und werden so für den, der in der richtigen Stunde auf sie trifft, selbst zum Schicksal' (- ein ähnlicher Anspruch, wie ihn eine Pressemeldung der 50er Jahre für Claudels 'Seidenen Schuh' stellt, dem zu begegnen 'ein wahres Abenteuer' sein 'und über ein ganzes Leben entscheiden' könne). Auch für die Existentialisten, insbesondere für Camus, besitzt Pascal unbedingtes Interesse, da er die gleichen existentiellen Fragen stellt wie diese, wobei er zu dem gegensätzlichen Ergebnis kommt, dass alles davon abhänge, ob Gott existiert, während für Camus genau diese Frage irrelevant wird. Diesem subjektiv-zeitlosen Interesse an Blaise Pascal (vor allem als dem grossen christlichen Denker bzw. dem existentiellen Fragesteller), das ja höchstens zeitweise verdrängt werden, nicht aber verjähren konnte, gesellte sich in den 90er Jahren das abermals neue Interesse an Pascal als Erkenntnistheoretiker und -kritiker, das eine neue Welle der Beschäftigung mit seinen Werken auslöste. Jacques Morel bringt in seinem Artikel 'La modernité des Pensées' die Gründe für dieses neue Interesse auf den Punkt:

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Stand: 06.07.2020
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Das Verhältnis von Arzt und Patient im Wandel
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,7, Justus-Liebig-Universität Giessen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung 'Jeder fünfte Patient in Deutschland wünscht sich, dass ihn sein Arzt bei Entscheidungen zur Behandlung stärker einbezieht. Wie eine Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse zudem ergab, beklagten 60 Prozent, dass sie von ihrem Arzt nicht über Alternativen der Behandlung aufgeklärt würden. Die Techniker Kasse hatte rund 1000 Patienten repräsentativ befragen lassen. Es ging ausschliesslich um die Zufriedenheit bei der ambulanten Behandlung. Zu wenig Aufklärung über die Nebenwirkungen von Medikamenten bemängel-ten fast 40 Prozent. 'Nicht immer treffen sich Arzt und Patient auf gleicher Augenhöhe', sagte der Chef der Techniker Kasse, Norbert Klusen.' (Quadbeck 2010) Diese Pressemeldung aus dem Onlinebestand der Rheinischen Post vom 17.6.2010 bezieht sich auf eine aktuell viel diskutierte Situation und fasst in kurzen Worten das Thema der vorliegenden Bachelorarbeit zusammen: Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem Verhältnis von Arzt und Patient im deutschen Gesundheitswesen bzw. auf den Veränderungen, welche sich in dieser Beziehung in den letzten Jahren ereignet haben. Diese Analyse konzentriert sich allein auf die 'Mikroebene' der Patientenbeteiligung; d.h. auf die konkrete Interaktion von Arzt und Patient. Institutionelle Faktoren bzw. in diesem Kontext stattgefundene Veränderungen werden hingegen nicht untersucht. Im Rahmen der dargestellten Analyse wird insbesondere auf das Handlungsmodell der Partizipativen Entscheidungsfindung (PEF) als mögliche 'Zukunft' des Arzt-Patienten-Verhältnisses eingegangen. An dieses wird die Erwartung gerichtet, zu höherer Thera-pietreue, verbesserten Behandlungseffekten und somit zu höherer Zufriedenheit sowohl auf Patienten- als auch auf Ärzteseite beizutragen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
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Beeinflussungstendenzen bei Kopfnoten
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Geschichte der Kopfnoten, d. h. der Noten der allgemeinen Beurteilung eines Schülers, die wegen ihrer Stellung am Kopf des Zeugnisses Kopfnoten genannt werden, ist sehr wechselvoll. So war es Anfang des 20. Jahrhunderts allgemein üblich, dass in deutschen Schulen Zensuren für ¿Betragen¿, Ordnungsliebe¿ und ¿Fleiss¿ vergeben wurden. In den 60er - 70er Jahren wurden die Kopfnoten in den meisten alten Bundesländern, nach der Wende auch in den neuen Bundesländern, abgeschafft .Dies geschah nicht zuletzt deshalb, weil die Ungenauigkeit der Erfassung des Schülerverhaltens in den Blick gerückt wurde. Daneben galt, dass es nicht in den Aufgabenbereich der Schule gehören dürfe, die Persönlichkeit der Schüler zu beurteilen: ¿Die Schule beurteilt Leistungen, nicht Charaktere¿. Umso mehr überrascht die Kehrtwende, die viele Bundesländer in den letzten Jahren vollzogen haben. Seit Ende der 1990er Jahre findet sich in immer mehr Bundesländern eine Verordnung zur Wiedereinführung von Kopfnoten. Die Wiedereinführung von Noten, die einige Jahre zuvor bewusst abgeschafft worden sind, legt nahe, dass diesen eine wichtige Bedeutung vonseiten der Beteiligten zugemessen wird. So keimte z. B. in Thüringen die Hoffnung auf, dass durch eine Wiedereinführung der Noten-ergänzenden Beurteilung eine Qualitätsnachbesserung erreicht werden könne. Oder wie Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer Ende 2008 formulierte: ¿Kopfnoten ermöglichen eine transparente und differenzierte Rückmeldung zum Entwicklungsstand von Kindern und Jugendlichen. So können wir jedes einzelne Kind noch individueller in den Blick nehmen¿. Für die Schüler bedeute, so die Pressemeldung, die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens eine klare und hilfreiche Rückmeldung. Für die Eltern und Arbeitgeber ergebe sich durch diese Massnahme ein zusätzliches Bild über die Persönlichkeit des Schülers, als sinnvolle Ergänzung zu den Fachnoten. Solch euphorischen Aussagen wecken den Wunsch, die Noten aufgrund ihres Gehaltes zu überprüfen. Werden die Noten tatsächlich dieser Rolle gerecht? Für eine Qualitätsverbesserung des Zeugnisses müssten mit den Kopfnoten demnach zusätzliche Informationen, über die fachliche Leistungsbeurteilung hinaus, erteilt werden. Weiterhin müssten diese Informationen wesentlich für das erhobene Merkmal sein. Die hier vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei grosse Teile, einen Theorieteil und einen praktischen Teil. Im Theorieteil in Kapitel 2 [...]

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Stand: 06.07.2020
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Qualitätsunterschiede in der Pflege
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die immer wiederkehrende politische und öffentliche Debatte um die Qualität in Alten- und Pflegeheimen wird seit 2004 durch die dreijährig erscheinenden Prüfberichte des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen der Spitzenverbände (MDS) weiter angeheizt. Nach dem Erscheinen der Prüfberichte sind Pressemiteilungen, wie folgende, in den verschiedensten Tages- und Wochenzeitungen zu lesen: Prüfbericht offenbart katastrophale Zustände bei der Pflege. Jeder dritte Heimbewohner bekommt nicht genug zu essen, Bettlägerige liegen sich wund, Verwirrte werden vernachlässigt - der Prüfbericht der Krankenkassen deckt laut Bild-Zeitung dramatische Defizite bei der Altenpflege auf. In vielen Heimen sei die Versorgung noch immer gesundheitsgefährdend. Dass diese Pressemeldung nicht wirklich dem Bild der Realität entspricht, wird bei dem Lesen der Berichte des MDS sehr schnell deutlich. Was eine Gute Pflegerische Qualität auszeichnet, oder wie diese erfasst werden kann, darüber gibt es selbst in der Fachwelt verschiedene Auffassungen. Wird diese Diskussion dann öffentlich, prallen sehr viele verschiedene Meinungen aufeinander, und das Spektrum ist kaum noch zu überschauen. Um für diese Arbeit eine einheitliche Diskussionsgrundlage zu schaffen, wird auf das Qualitätsverständnis des MDS zurückgegriffen. Problemstellung: Die durch den Demographischen Wandel hervorgerufene Alterung der Gesellschaft wird nach verschiedensten Meinungen bis zum Jahre 2050 dazu führen, dass die Zahl der Hochaltrigen (mindestens 80 Jahre) von Heute 3.680.820 auf ca. 9,1 Mio. ansteigen wird.Diese neun Millionen Menschen werden künftig ca. 14 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland ausmachen. Da sich die Pflegequote von den unter 80 jährigen zu den über 80 jährigen fast verdoppelt, ist mit einem enormen Anstieg der Pflegebedürftigen im Jahr 2050 zu rechnen. Des Weiteren wird die Umkehrung der Bevölkerungspyramide dazu führen, dass auf einen über 80 jährigen nur 4 Menschen im Alter von 20-60 komme. Dies kann dazu führen das die Pflege von alten und pflegebedürftigen Menschen nicht mehr grossteils von Familienangehörigen oder sozialen Netzwerken erledigt werden kann, sondern die Nachfrage nach professionellen Pflegekräften steigt. Eine Herausforderung wird darin bestehen diese neu entstehende Nachfrage auf einem qualitativ hochwertigen Level zu halten. Gleichzeitig bietet dies beschäftigungspolitische Chancen, die es zu Nutzen gilt. Vor diesem Hintergrund [...]

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Stand: 06.07.2020
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Chancengerechtigkeit - ermöglicht durch das deu...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Nicole von den Driesch aus Wegberg bewirbt sich am 9. Mai für die SPD um einen Sitz im Landtag. Bildungspolitik ist der Schwerpunkt der 40-Jährigen. Sie fordert mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit' (Heckers 2010). Diese Pressemeldung ist ein aktueller Anlass, die Herausforderung der Chancengerechtigkeit an deutschen Schulen gründlicher zu analysieren. An Stammtischen wird auf das Schulsystem geschimpft, Kinder fühlen sich benachteiligt, Lehrer sind frustriert. Doch warum gibt es Chancenungerechtigkeit in Deutschland? Wodurch wird sie verursacht? Welche Bevölkerungsgruppen sind davon positiv, welche negativ betroffen? Was wird hier genau als ungerecht empfunden? Welche objektiven Geschehnisse verbergen sich hinter dem Vorwurf, dass deutsche Bildungssystem sei unfähig, Chancengleichheit herzustellen und deshalb ungerecht? Zunächst ist eine Beschäftigung mit dem Begriff der Chancengleichheit und die Eingliederung in den historischen Kontext wichtig, um dann festzustellen, welche Faktoren diese Chancengleichheit aushebeln bzw. unterdrücken, aber auch warum durch sie soziale Ungleichheit reproduziert wird. Dann werden der soziale Hintergrund, insbesondere der Migrationshintergrund, und die Schule als Bildungsinstitution näher untersucht. Soziale Benachteiligung zeigt sich in verschiedenen Faktoren, wie dem Geschlecht, der sozialen Schicht der Eltern, der Religion und der regionalen Herkunft (Dahrendorf 1968). Diese Hausarbeit ist auf den Migrationshintergrund beschränkt, weil u. a. die Forscherin Heike Diefenbach und der Bericht des Konsortiums Bildungsberichterstattung der Meinung sind, dass dieser Faktor am meisten Chancenungleichheit produziert. Auch Ingrid Gogolin verweist im Zuge der PISA-Studie und anderen Vergleichsstudien darauf, dass Kinder 'aus zugewanderten Familien' schlechtere Leistungen aufweisen als Kinder ohne Migrationshintergrund, wenn diese in der Sprache, in der unterrichtet wird, erbracht werden. Insbesondere ihre Lesekompetenz sei besorgniserregend (Gogolin 2006: 38). Des Weiteren können keine Lösungsvorschläge gemacht werden, da viele Autoren sich zu diesem Thema geäussert haben, Thesen aufgestellt und Untersuchungen durchgeführt haben, dabei jedoch häufig konkrete Vorschläge zur Verbesserung fehlten.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.07.2020
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